Gold an Schlüsselzone: Bruch bei 4.000 US-Dollar könnte 3.500-Dollar-Ziel auslösen
Der Goldpreis steht nach Einschätzung einer Analyse von wallstreetONLINE an einer kritischen Marke: Wiederholte Ausbruchsversuche über 4.200 US-Dollar scheiterten, während Unterstützungen bei rund 4.050 und einer zentralen Zone bei 4.000/3.950 US-Dollar in den Fokus rücken. Gold notiert dem Bericht zufolge weiterhin oberhalb der 4.000-US-Dollar-Marke, doch droht bei einem nachhaltigen Rückfall unter 4.050 US-Dollar ein „Dammbruch“, der das Abwärtsmomentum verstärken könnte.
Die Analyse verknüpft die Goldentwicklung mit dem anhaltend hohen Ölpreisniveau. Steigende Ölpreise würden Inflations- und Zinssorgen schüren, Anleiherenditen stützen und den US-Dollar stärken — Faktoren, die kurzfristig auf Edelmetalle drücken könnten. Ferner wird in dem Beitrag auf ein Szenario hingewiesen, wonach ein Überschreiten bestimmter Ölpreisniveaus sogar zu einem starken Anstieg bei Brent führen könnte.
Charttechnisch leitet der Artikel im Falle eines Bruchs der wichtigen 4.000/3.950-Zone ein mögliches Preisziel von rund 3.500 bis 3.430 US-Dollar ab. Parallel dazu spiegelt sich die Schwäche im Arca Gold Bugs Index (HUI): Nach einem gescheiterten Ausbruch über 900 Punkten habe der Index deutlich nachgegeben; die Unterstützung um 700 Punkte sei nun entscheidend, ein Rutsch bis etwa 600 Punkten werde als möglich genannt. Als Beispiele für betroffene Produzenten werden Barrick, Newmont, Kinross und Agnico Eagle Mines genannt.
Der Autor Marcel Torney verweist zugleich darauf, dass die langfristigen Perspektiven für Goldproduzenten nach seiner Darstellung unverändert positiv seien und kurzfristige Korrekturen antizyklische Chancen für langfristig orientierte Anleger schaffen könnten. Diese Einschätzung wird im Beitrag zugeschrieben und nicht als unabhängige Bestätigung dargestellt.
