DAX vor schwächerem Handel – Tech-Ausverkauf und steigende Ölpreise belasten

Der deutsche Aktienmarkt dürfte am Freitag mit Verlusten in den Handel gehen. Nach einem deutlichen Rutsch an den US-Technologiebörsen hielten sich Anleger in Europa zurück, wie Berichte am Vormittag zeigen. Am Vortag hatte der DAX bereits deutlich nachgegeben.

Als Belastungsfaktoren nennt die Berichterstattung neben dem Tech-Ausverkauf überraschend schwache Einkaufsmanagerdaten aus Frankreich und den anziehenden Ölpreis, der den Inflationsdruck wieder ins Blickfeld rückt. Marktteilnehmer diskutieren zudem Zweifel an der kurzfristigen Rentabilität großer KI-Investitionen, die zuletzt zu Kursrückgängen bei Technologieaktien geführt haben.

Der TecDAX zeigte sich zunächst weniger stark betroffen; die Stimmung drehte im Verlauf jedoch ins Negative. An den europäischen Märkten setzte sich die Abwärtsbewegung fort, auch der EURO STOXX 50 gab im Verlauf nach.

Vorbörslich an der Wall Street wurden ebenfalls rote Vorzeichen erwartet, nachdem die Nasdaq zuletzt deutlich unter Druck geraten war. In Asien schlossen die meisten Börsen nach anfänglichen Verlusten mehrheitlich mit Gewinnen: Der Nikkei notierte leichter (-0,34%), der Shanghai Composite legte zu (+0,89%) und der Hang Seng gewann ebenfalls (+0,69%).

Zusätzlich sorgten geopolitische Spannungen im Nahen Osten und häufigere Angriffe auf saudische Anlagen für den Anstieg der Energiepreise, was Händler alarmierte. Auf Unternehmensseite standen unter anderem Meldungen zu L’Oréal, VINCI und Merck im Fokus, die das Nachrichtenbild ergänzten.

Quelle: finanzen.net – Originalbericht

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