Copper One meldet neue Kupferzone auf Redonda – Bohrungen laufen
Copper One Resources Corp. teilte laut Meldung auf Wallstreet‑Online mit, im vierten Bohrloch des laufenden Programms (RED‑26‑04) auf dem zu 100 % gehaltenen Redonda‑Kupfer‑Molybdän‑Projekt visuell halbmassiven Chalkopyrit (Kupfersulfid) und Magnetit in einer Bohrlochtiefe von rund 171,3 Metern festgestellt zu haben. Die Stelle liege etwa 600 Meter nordöstlich der bisher bekannten Hauptmineralisierung; konkrete Erzgehalte müssen erst durch Laboranalysen bestätigt werden, heißt es in der Mitteilung. Das Bohrprogramm ist dem Bericht zufolge vollständig finanziert und umfasst 2.400 Meter Diamantbohrungen.
Weitere Explorationsfortschritte: In RED‑26‑02 sei sichtbares Kupfer bei etwa 40 Metern Tiefe dokumentiert worden; dieses Loch wurde bis 425,8 Meter niedergebracht. Bohrung RED‑26‑03 erreichte nach Angaben des Unternehmens eine Endtiefe von 234,69 Metern (Neigung −75°). Die Meldung betont wiederholt, dass sichtbares Kupfer im Kern noch keinen nachgewiesenen Erzgehalt oder eine wirtschaftlich abbaubare Lagerstätte belege.
Zusätzlich nennt die Quelle frühere und historische Bohrergebnisse von Majuba Hill (über 27.400 Meter in mehr als 100 Bohrlöchern) sowie Hinweise auf weitere Projekte: übernommenes Claim‑Paket in Utah (Rooinek Mining) mit Oberflächenproben bis 1,155 % Cu und ein angekündigter Erwerb der Sword‑&‑Gossan‑Fläche in Labrador (~3.900 ha). Ebenfalls berichtet die Meldung von einer Finanzierung über 7,955,900 kanadische Dollar durch die Ausgabe von Special Warrants.
Die Veröffentlichung weist darauf hin, dass historische Bohrdaten nicht unabhängig verifiziert wurden und dass die Mitteilung als Marketingnachricht verfasst wurde: Der Herausgeber erhielt dem Text zufolge eine Vergütung von Copper One, womit Interessenkonflikte bestehen können. Preis‑ und Marktbezüge in der Meldung verweisen auf externe Analysen (u. a. Deutsche Bank‑Prognose) und einen in der Mitteilung genannten Referenzpreis von etwa 14.300 USD/Tonne Kupfer; Prognosen sind als Erwartungen Dritter zu verstehen. Maßgeblich für die Bewertung des Projekts bleiben die anstehenden Laborergebnisse, weitere Bohrdaten und mögliche Ressourcenschätzungen.
