Eni erhöht Sonderdividende und Aktienrückkauf nach Gewinnsprung
Der italienische Energiekonzern Eni hat für das dritte Quartal einen bereinigten Überschuss von 2,8 Milliarden Euro ausgewiesen und damit die durchschnittlichen Analystenerwartungen von rund 2,5 Milliarden Euro übertroffen. Als Folge der höheren Erträge kündigte das Unternehmen an, seinen Aktionären insgesamt 1,3 Milliarden Euro als Sonderdividende auszuzahlen. Zudem hebt Eni das Volumen des für das Jahr geplanten Aktienrückkaufs von bislang 3,4 Milliarden auf 3,8 Milliarden Euro an.
Nach Darstellung des Konzerns trugen gestiegene Ölpreise und höhere Raffineriemargen zu dem Ergebnis bei; als strukturelle Reaktion hat Eni seine Öl- und Gasproduktion ausgebaut. In Mailand legte die Eni-Aktie zwischenzeitlich um 4,99 Prozent zu und wurde bei 27,435 Euro gehandelt. Die Angaben stammen aus der Unternehmensmitteilung und der Berichterstattung am Freitag in Mailand.
Quelle: finanzen.net– Originalbericht
