US-Erstanträge fallen – Leading Index stabil, EU-Vertrauen sinkt

Die Zahl der Erstanträge auf Leistungen aus der US-Arbeitslosenversicherung ist in der Woche zum 17. Oktober gesunken: Das US-Arbeitsministerium in Washington meldete eine Abnahme um 6.000 Anträge auf saisonbereinigter Basis auf 194.000. Ökonomen, die von Dow Jones Newswires befragt wurden, hatten zuvor mit einem Anstieg auf 200.000 gerechnet.

Parallel dazu blieben die führenden US-Wirtschaftsindikatoren im September stabil. Das Forschungsinstitut The Conference Board gab an, sein Leading Economic Index (LEI) habe sich nach einem Rückgang von 0,1 Prozent im August im September auf 99,6 Punkten nicht weiter verändert. In der Veröffentlichung hieß es, dass Abschwächungen bei den Verbrauchererwartungen durch Zuwächse etwa bei den Arbeitsstunden im verarbeitenden Gewerbe ausgeglichen wurden.

In der Eurozone verschlechterte sich das Verbrauchervertrauen: Der vorläufige Indikator der Europäischen Kommission fiel im Oktober um 1,1 Punkte auf minus 17,9. Das lag unter dem von Ökonomen erwarteten Wert von minus 17,0, der zuvor vom Wall Street Journal erfragt worden war. Die Kommission kommentierte, das Vertrauen liege weiter unter seinem langfristigen Durchschnitt.

Aus Mexiko meldete das nationale Statistikamt Inegi, der Verbraucherpreisindex sei in der ersten Oktoberhälfte um 0,41 Prozent gestiegen. Inegi nannte zudem eine jährliche Inflationsrate von 3,62 Prozent für die Anfang Oktober berichtete Periode und verweist in der Mitteilung auf einen Vergleichswert von 4,49 Prozent in der zweiten Septemberhälfte. Dow Jones Newswires liefert die Zusammenstellung der Daten und Meldungen für diesen Überblick.

Quelle: finanzen.net – Originalbericht

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