Gold unter Druck: Rutsch in Richtung 4.000-Dollar-Marke hält an
Der Goldpreis geriet am Donnerstag erneut deutlich unter Druck: An der Londoner Börse fiel der Preis für eine Feinunze zeitweise um mehr als zwei Prozent und notierte bis zu 4.050 US-Dollar, wie finanzen.net berichtet. Als treibender Faktor für den Rückgang nennt der Bericht den wieder anziehenden Ölpreis.
Auslöser für die Ölpreisbewegung waren Berichte über einen Angriff der jemenitischen Huthi-Miliz auf das Ölfeld Schaiba des staatlichen Konzerns Saudi Aramco. Die staatliche Nachrichtenagentur SPA meldete, dass eine Drohne durch die Luftabwehr abgeschossen worden sei. Bloomberg zitierte Angaben des saudischen Energieministeriums, wonach die Produktion auf dem Feld — das über eine Förderkapazität von einer Million Barrel pro Tag verfügt — nicht beeinträchtigt sei. Gleichwohl wecke der Vorfall Befürchtungen vor möglichen Produktionseinschränkungen, so die Meldungen.
Längerfristige Rahmenbedingungen belasten dem Bericht zufolge ebenfalls: Seit dem Ausbruch des Kriegs zwischen den USA und dem Iran Ende Februar stehen die Ölpreise unter Aufwärtsdruck. Höhere Energiepreise können die Inflation anheizen; Notenbanken wie die US‑Federal Reserve und die Europäische Zentralbank hätten darauf mit Zinserhöhungen reagiert. Finanzen.net betont, dass steigende Kreditkosten ein Gegenwind für Gold sind, da das Edelmetall keine Zinsen abwirft.
In der kommenden Woche werden Fed und EZB jeweils ihre nächsten Zinsentscheidungen veröffentlichen — Termine, die laut Quelle weiter im Fokus der Märkte stehen. Eine unabhängige Überprüfung weiterer Daten oder Marktreaktionen führte THIC Finance nicht durch; die Darstellung beruht auf den Angaben in dem finanzen.net‑Beitrag.
Quelle: finanzen.net– Originalbericht
