Eni erhöht Sonderdividende und Aktienrückkauf nach kräftigem Gewinnsprung
Der italienische Energiekonzern Eni S.p.A. hat nach Vorlage seiner Quartalszahlen angekündigt, den Anteilseignern eine Sonderdividende in Höhe von insgesamt 1,3 Milliarden Euro auszuzahlen und das für das Jahr geplante Aktienrückkaufprogramm von 3,4 auf 3,8 Milliarden Euro zu erhöhen.
Im dritten Quartal wies Eni einen bereinigten Überschuss von 2,8 Milliarden Euro aus, mehr als doppelt so viel wie im Vorjahr und leicht über dem Konsens der Analysten, der bei rund 2,5 Milliarden Euro lag. Das Unternehmen führt die besseren Zahlen in der Mitteilung auf gestiegene Ölpreise, höhere Raffineriemargen und eine ausgeweitete Öl- und Gasproduktion zurück.
Die gestiegenen Kraftstoffpreise seien stärker gestiegen als der Rohölpreis, was Eni zufolge ebenfalls zu höheren Ergebnissen beigetragen habe. Als Einflussfaktoren für den Rohölpreisanstieg nennt der Bericht geopolitische Spannungen, darunter die Lage im Iran und die Sperrung der Straße von Hormus, die zu einem merklichen Anstieg des Ölpreises geführt hätten.
Anleger reagierten mit Kursgewinnen: In Mailand gewann die Eni-Aktie zeitweise 4,99 Prozent und erreichte 27,435 Euro. In der Kursanzeige des Artikels wurde zudem ein Kurs von 27,62 Euro mit einem Plus von 4,46 Prozent genannt. Die Mitteilung wurde über dpa-AFX verbreitet.
Das Unternehmen verbindet die Erhöhung von Dividende und Rückkäufen mit dem starken Ergebnisquartal; nähere Details zu Zeitplan und Auszahlungsmodalitäten nennt die Unternehmensmitteilung in der zusammengefassten Berichterstattung nicht weiter. Analystenerwartungen und die Marktreaktion werden in der Berichterstattung als beobachtete Reaktionen aufgeführt.
Quelle: finanzen.net – Originalbericht
