SGL Carbon: Verkauf US-Standort hebt Cashflow-Prognose – Aktie zieht an
Der Verkauf eines ehemaligen US-Standorts und die daraus resultierende Anhebung der Cashflow-Prognose sorgten für Nachfrage nach SGL Carbon SE-Aktien. Am Nachmittag legten die Papiere laut Meldung um 3,1 Prozent auf 4,93 Euro zu und waren damit Spitzenreiter im SDAX, in dem die Aktie seit Anfang Oktober wieder gelistet ist.
SGL hatte die Karbonfaserproduktion in Moses Lake (USA) bereits im August 2025 eingestellt und verkaufte den Standort nun an eine US-Investorengesellschaft. In der Folge erhöhte das Unternehmen seine Prognose für den freien Barmittelzufluss im laufenden Jahr um den Anteil der noch 2026 zu erwartenden Kaufpreiszahlung in Höhe von 45 Millionen US-Dollar, was in der Meldung mit 40,2 Millionen Euro beziffert wird.
Vor der Anpassung hatte SGL Carbon nach Angaben der Quelle als Ziel für den freien Barmittelzufluss das Vorjahresniveau von 37 Millionen Euro genannt. Die Mitteilung zum Verkauf war über eine EQS-Adhoc-Nachricht publiziert worden; die Berichterstattung führt die Kursbewegung und die Prognoseanpassung als unmittelbare Gründe für die positive Reaktion der Anleger auf.
Die Meldung nennt keine weiteren operative oder finanzielle Details zum Verkaufstransaktionstermin, zur Zahlungsmodalität der Restkaufpreisanteile oder zu möglichen Verwendungsempfehlungen der Mittel. Ebenso werden in der Quelle keine Aussagen des Managements wörtlich zitiert. Weitere Bewertungen von Analysten oder Folgemaßnahmen des Unternehmens sind in dem bereitgestellten Text nicht enthalten.
Quelle: finanzen.net – Originalbericht
